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Abenteuer: AB 104

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Die Geißel des Nordens

(Achtung, die folgenden Informationen sind gänzlich MEISTERINFORMATIONEN!)


Autor: Jan-Alexander Liedtke, Michael C. Maurer
Umfang: 5 Seiten
Zeit und Ort: Rondra bis Ingerimm 33 Hal, nördliches Weiden und Umgebung


Inhalt:
Im Jahr 33 Hal führen mehrere Stämme der Orks Feldzüge mit unterschiedlicher Stoßrichtung auf das Mittelreich durch. Was für die Menschen zunächst wie ein weiterer Orkenzug mit dem drohenden Untergang des bereits von den östlich gelegenen Schwarzen Landen stark bedrängten Mittelreiches erschien, erweist sich nach Gegenwehr als eine (relativ) schnell beendete Finte der Orks, die lediglich einige für ihre weiteren Ziele wichtigen, alten und im Laufe der Zeit verstreuten Ritualgegebstände erobern wollen - was ihnen auch gelingt. Nach dem Vorstoß und wegen der heftigen Gegenwehr ziehen sich die Orks jedoch weitestgehend zurück.

Der von ihren Göttern gesandte Anführer der Orks, der Aikar Brazoragh, hat weitreichende Pläne für den Kampf seines Volkes gegen die Menschen und ihre Reiche. Er ist sich bewust, dass er für einen erfolgreichen Kampf zunächst diverse Machtmittel der orkischen Vergangenheit reaktivieren muß. So auch die Rückgewinnung der mystischen Keule Xarvlesh, die sich nach den Ereignissen des Heftabenteuers Das Jahr des Greifen II in Verwahrung im Rondratempel von Donnerbach befinden sollte. Dazu organisiert er - unter unwissentlicher Mithilfe diverser ihm nicht direkt unterstehender Orkstämme - einen Großangriff der Orks. Neben allem Schaden, den er dadurch den Menschenreichen zufügen kann, ist sein wichtigstes Ziel, seinen eigenen Horden einen Angriff auf Donnerbach zu ermöglichen und gleichzeitig allen menschlichen Fraktionen einen Entsatz des (wichtigen) Tempels unmöglich zu machen.
Zu Beginn des Szenarios findet sich auf anderthalb Seiten eine ausführliche Zeittafel der Ereignisse ab 1023 BF/30 Hal, die die Orks und die Vorbereitung und Durchführung dieser Operation betreffen und deren Spuren sich durch diverse Berichte des Aventurischen Boten ziehen.
Es folgt eine Übersicht der - den Menschen verborgenen - Beweggründe und Ziele des Aikar Brazoragh.
Schließlich folgt eine Übersicht von Szenen, die als Kampagne die Helden auf die Gegenseite dieser Operation der Orks stellen und ihnen ermöglicht, diverse Hintergründe in Erfahrung zu bringen.

Die Helden werden zunächt als Kopfgeldjäger im nördlichen Weiden angeheuert. Ihre Jagd führt sie zur Feste Reichsend, wo die Helden unvermittelt in den Angriff der Orken geraten und dem Fall der Feste nur knapp mit dem Leben entkommen können. So sind es die Helden, die die Nachricht vom Fall der Feste zu Herzogin Walpurga nach Trallop bringen - ebenso wie die Nachricht vom Anrücken der Orks mit schwerem Belagerungsgerät.
Um dessen Vorrücken zu verhindern/verlangsamen, müssen die Helden eine Brücke zerstören, genaugenommen die einzige schwere Brücke über den Fluss Pandlaril. Die Orks müssen nun auf ihrem Weg nach Baliho einen 'Umweg' nehmen: bis zur Quelle des Pandlaril hinunter. Dort bedrohen einige Orkschamanen die Existenz der mystischen Fee Pandlaril, die dem Reich Weiden mit 'wohlwollender Gleichgültigkeit' gegenüber steht. Erst die Intervention der Helden kann die Fee retten. Die Orks ziehen nach der Umgehung der Quelle auf der Gegenseite des Flusses weiter nach Baliho. Dort kommt es zur Wagenschlacht, in der das Heer der Menschen die Belagerungstürme der Orks vernichten kann und so diesen Abschnitt des Feldzugs der Orks weitestgehend beendet.
Die Helden haben sich ob ihrer Taten einen guten Namen in Weiden gemacht. In der Hauptstadt Trallop steht eine Versammlung von Würdenträgern an, in deren Zusammenhang auch die Heiligsprechung des verstorbenen Herzogs Waldemar, des Bären erfolgen soll. Zu dieser Heiligsprechung bedarf es des gesammelten (und von der Rondrakirche beglaubigten) Lebenslaufes des toten Herzogs - welcher sich auf der von einem anderen Arm des Orkangriffs belagerten Rondra-Feste am Rhodenstein befindet. Die Helden werden auserkoren, in einer Kommandoaktion den Durchbruch zu wagen und die Unterlagen nach Trallop zu bringen. Bei ihrem Auftrag könenn die Helden auch den beiden religiös motivierten Führern dieses Frontabschnittes begegnen. Rechtzeitig kehren die Helden nach Trallop zurück.
Nach den dortigen Festlichkeiten erreicht jedoch die Kunde vom Angriff der Orks auf die Stadt und den Tempel Donnerbach die Versammelten. Da weitere Orkstreitkräfte den Landweg zum Entsatz des wichtigen Tempels versperren, kommt man schließlich auf die Idee, über den allerdings als verflucht geltenden Neunaugensee überzusetzen. Dieses an sich selbstmörderische Unterfangen (seit 300 Jahren hat niemand eine Seeüberquerung gewagt) kann letztendlich nur durch die mithilfe der den Helden für die kürzliche Rettung dankbaren Fee Pandlaril glücken.
So erreichen die Helden Donnerbach, wo die Orken jedoch nicht einen Frontalangriff auf den Tempel unternehmen, sondern sich - nach einigen Baumaßnahmen - einer Hintertür bedienen. Zwar kann das Eingreifen des Entsatzes einen Fall des Tempels verhindern, jedoch geligt den Orks ihr Primärziel, die Keule zu erobern.

Aufgrund des Umfangs dieser mehrere Monate dauernden Kampagne ist klar, das im vorliegen Boten kaum mehr als eine Skizze der Ereignisse zu finden ist. Diese bedient sich diverser bekannter Schauplätze und Personen. Deswegen sollte der Spielleiter über die entsprechenden Boxen und Spielhilfen zu Weiden und den Orks verfügen.


Aventurischer Bezug und Hintergründe:
Die hier beschriebenen Vorkommnisse beschreiben einen Teil der Auswirkung der Pläne des Aikar Brazoragh.

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