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Abenteuer: AB 110a

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Des Königs letzte Reise

(Achtung, die folgenden Informationen sind gänzlich MEISTERINFORMATIONEN!)


Autor: Christian Hellinger
Umfang: 7 Seiten
Zeit und Ort: Mitte Tsa 34 Hal, Garetien, Weiden, Donnerbach


Inhalt:
Der alte König der Albernier, Cuanu ui Bennain, hat all seine Kampfgefähten überlebt. Deswegen befindet er sich auf einer Pilgerreise zum Rondraheiligtum in Donnerbach, um für sie zu beten. Dabei hat ihm seine Tochter, Reichsbehüterin Emer ni Bennain, einen weiteren Auftrag erteilt: er soll die neun Splitter der in der dritten Dämonenschlacht zerbrochenen Götterkling Siebenstreich zur sicheren Verwahrung zu eben diesem Rondraheiligtum bringen.
Ein junger, dem Gott Ingerimm verbundener Zyklop, erhielt von jenem Traumbilder gesandt, die darauf hinweisen, dass das Götterschwert in Donnerbach nicht sicher sei. Deswegen nutzt er seine gottgegebenen Kräfte und reist durch die Lava Sumus nach Weiden. Da er jedoch nicht weiß, warum die Splitter in Donnerbach nicht sicher sind, und wem er vertrauen kann, greift er König Cuanu als momentane Träger der Splitter und seine Bedeckung an.

Hier kommen die Helden ins Spiel: ältere, gut beleumundete Charktere können der Bedeckung Cuanus angehören; jüngere kommen bei einem Angriff des Zyklopen hinzu. Der Zyklop greift mehrfach an, kann sich jedoch jeweils unter mysteriösen Umständen wieder zurückziehen. Erst, als die Pilgergruppe kurz vor Donnerbach ein weiteres Mal auf den Zyklopen trifft und dieser dabei tödlich verwundet wird, gibt er seine Warnung - allerdings aufgrund seiner zykolpischen Weltsicht nicht ganz verständlich - an Cuanu weiter.
Dieser setzt den Weg nach Donnerbach fort und übergibt der dortigen Rondra Hochgeweihten die Splitter.

Bereits nachts kommt es zu einem Überfall, bei dem zwei Diebe mit den Splittern entkommen können. Den Helden obliegt nun die Spurensuche, die bald ans Ufer des Neunaugensees führt. Als die Helden am Ufer an der vermeindlichen Ablegestelle der Schurken ankommen, werden sie bereits von der Fee Pandlaril (vgl. Die Geißel des Nordens in AB 104) erwartet, die ihnen ein Artefakt aushändigt, mit dem die Helden und Cuanu ein altes hochelfisches Transportmittel reaktivieren können, dass auch die Schurken aktivieren konnten. Es geht über den nebulösen und unheimlichen Neunaugensee zu einer Insel in der Mitte, auf der sich ein Vulkan befindet (und die der Legende nach als ein Zugang zu einer der verlorenen hochelfischen Städte dienen soll).
Es stellt sich heraus, dass einer der Geweihten im donnerbacher Tempel einem Geheimbund angehört, der einer korumpierten Lehre des Rondrakultes folgt, die aber eigentlich den Orkgott Tairach verehrt (Schnitter): dieser Bund will (auf Einflüsterung des Aikar Brazoragh) im Vulkan das Schwert Siebenstreich neu erstellen. In einem harten Kampf gelingt es, dies zu verhindern.

Cuanu, der Anfangs alt wirkende Kämpe, schöpft aus der folgenden Erkentnis neue Kraft: die Teile von Siebenstreich müssen - wie damals in der Zeit der sieben magischen Kelche - vor der Öffentlichkeit verborgen werden, bis es wieder einen würdigen Träger gibt. Dazu gründet Cuanu den Bund der Bewahrer der neun Splitter Siebenstreichs. Ein jeder Träger soll einen Splitter bewahren und dafür Sorge tragen, dass dieser einseits nicht in falsche Hände fällt und andrerseits zur rechten Zeit wieder zur Verfügung steht, wenn es wieder einen würdigen Träger für Siebenstreich gibt.
Cuanu selbst will auf der Insel verbleiben und das Heft der Waffe verwahren. Neben bis zu drei Helden werden auch weitere (offizielle) Personen in den Bund aufgenommen. Der Zugangsschlüssel zu 'Cuanus' Insel wird im Tempel zu Donnerbach hinterlegt, die Mitglieder des Bundes sollen jährlich zur Berichterstattung zurückkehren.

Sicherlich ein sehr schönes Abenteuer mit einem der größten Helden der jüngeren aventurischen Vergangenheit, der im Abenteuer ausnahmsweise mal nicht den Tod, sondern eine neue Aufgabe findet. Zudem bietet es den Helden die Möglichkeit, eine stimmige Lebensaufgabe zu erhalten: für die Sicherheit eines der Splitter zu sorgen.
Das Abenteuer selbst bedarf nur im letzten Teil - der Ausgestaltung der ehemals von Hochelfen bebauten und seit Jahrhunderten von Vulkanausbrüchen verunstalteten Insel als Kampfplatz - der formenden Hand des Meisters. Ansonsten kann das Abenteuer natürlich durch einen Spielleiter gewinnen, der den alten König Cuanu, die Fürst-Erzgeweihte zu Donnerbach und den jungen Zyklopen mit Leben erfüllen kann.



Aventurischer Bezug und Hintergründe:
Die Geschichte des Schwertes Siebenstreich erhält hier ein neues Kapitel: nach dem in einem der ersten Abenteuer Die sieben magischen Kelche das wiederschmieden der Waffe verhindert werden mußte, war es im Abenteuer Siebenstreich soweit, das Schwert neu zu schmieden. Doch bereits im Abenteuer Rausch der Ewigkeit zerbrach die von Raidri Chochobair geführte Klinge bei der Zerschlagung der Dämonenkrone Borbarads, die Splitter wurden von Reichsbehüterin Emer ni Bennain verwahrt, die sie in diesem Abenteuer an ihren Vater weitergibt.
Die Splitter werden in der Zukunft sicher noch eine Rolle spielen. Das Auftauchen der Orkkultisten hat am Rande mit den Plänen des Aikar Brazoragh zu tun.

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