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Abenteuer: AB 90

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Wolfsnacht

(Achtung, die folgenden Informationen sind gänzlich MEISTERINFORMATIONEN!)


Autor: Frank Jay Hagenhoff (nach einer Kurzgeschichte von Karl Edward Wagner)
Umfang: 7 Seiten (eng bedruckt)
Zeit und Ort: früh einbrechender Winter im Svellttal, belibiges Jahr


Inhalt:
Die Helden bewegen sich durch eher unbewohntes Gebiet im Svelltland, als sie von einem frühen Wintereinbruch mit starkem Schneefall überrascht werden. Auf der Suche nach einem sicheren Unterschlupf entdecken die Helden einen toten, zugeschneiten (offensichtlichen) Waidmann, der ebenso offensichtlich Opfer einer Gruppe von Wölfen geworden sein muß. Als die Helden weiterziehen entdecken sie im Schneetreiben einen Wehrhof. Zu ihrer Verwunderung ist das Tor nicht verschlossen. Im Haupthaus treffen die Helden nun auf eine bunte Schaar um einen mittelreichischen Adligen namens Jargo von Quintian-Quandt. In seiner Gesandschaft finden sich neben seinem Sohn Ranvas, seiner Leib-Medica Pereinfries von Strassnitz der wandernde Barde Talvar, diverse Waidleute und Söldlinge als angemessene Bedeckung. Die Helden werden traviagefällig aufgenommen.
Im Verlauf des nächsten Tages erfahren die Helden mehr über die Gesandschaft: mit Jargos Sohn scheint es besondere Bewandnis zu haben - er ist wohl in jüngerer Zeit ausgesprochen aggressiv und verlangt nach rohem Fleisch. Die Helden erleben dies persönlich beim Abendessen. Für den nächsten Tag ist eine Jagd angesetzt, zu der auch die Helden geladen sind.
Die Jagdgesellschaft bricht auf. Ein kapitaler Kronenhirsch wurde am Vortag erspäht. Schließlich findet man eine Kreuzung zu einer weiteren Kronenhirschfährte, so dass sich die Jagdgesellschaft im firunschen Wettbewerb aufteilt. Die Gruppe der Helden wird schließlich fündig - und just in diesem Augenblick von einer Gruppe äußerst aggressiver Wölfe angegriffen. Die Jagdbegleiter der Helden überleben nicht. Auch stellen sich die Wölfe als eigentlich wohlgenährt heraus - so dass der Angriff auf die Menschen noch merkwürdiger erscheint. Und so ist am Abend die Stimmung im Wehrhof sehr gedrückt.
In der Nacht dringen Wölfe in den Wehrhof ein und fallen über die schlafen den Söldner her. Spätetstens jetzt gehen die gegenseitigen Schuldzuweisungen los (jemand muß die Wölfe eingelassen, gar geführt, haben), in deren Mittelpunkt sowohl die Helden als auch der Sohn Ranvas und die merkwürdige Medica stehen. Wachen werden aufgestellt. Es kommt erneut zu einem Überfall (allerdings ohne Beteiligung von Wölfen), bei dem die Medica zu Tode kommt - und der Verdacht recht deutlich auf einen Helden fällt.
Als die Helden sich schließlich aus ihrer folgenden Gefangenschaft befreien können, ist der Wehrhof ein Schlachtfeld. Erneut hat jemand die Wölfe eingelassen (während einer Siegesfeier anläßlich der Dingfestmachung der Helden), und diesmal gibt es kaum noch menschliche Kämpfer, die sie stoppen könnten. Die Helden können den vollständigen Triumph des jetzt seine Maske fallen lassenden Übeltäters verhindern und insgesamt ein dutzend Menschen retten. Während die Helden am nächsten Tag ihren Weg fortsetzen, ziehen sich die anderen Überlebenden in ihre Heimatstadt zurück.


Aventurischer Bezug und Hintergründe:
keiner

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