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Detemporale schweifen

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(Das Wort kommt, Territoriale Spiele)

Guten Abend und willkommen Im Media Space Stuttgart Hier zur Eröffnung der Veranstaltung Feedback Radio im Künstlerhaus Heute Abend zu Gast der radiophone Künstler Sven Mann

Ihr hört die Detemporalen Schweifen und wir senden auf den Kanälen

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Auf 11 Kanälen heute abend im Media Space Stuttgart – Die Detemporalen Schweifen. Neben mir sitzt der Physiker Dr. Sven Man, bekennender Laserexperte, radioaktiver Künstler und Mann sozusagen der KünstlerKooperation Kubli/Mann- Von Sven Mann stammt das Axiom: Das Wort kommt

Heute abend hier bei uns - bei den Detemporalen Schweifen: Sven Mann. SVEN MANN

Sv: Danke, Guten Abend

Sven, das Wort kommt, heute abend auch in den Media Space Stuttgart? -Podcast, Internetradio, verschiedenste Arten von individuellen Radioprogrammen- und Stationen, man könnte fast sagen „Personal Radiostations“ - : In einer Deiner vorhergehende Installationen „Deterritoriale Schlingen“ hast du selber mit verschieden Formen der Sprache gearbeitet. Was treibt das Wort durch die Kontentlandschaft Welches Wort wird getrieben und wer wird das Wort empfangen?

Besetzen von Informationsfeldern andeuten

Ich möchte nochmal zurückkommen zum Stichwort „Besetzen von Informationfeldern, wie du es nennst. Spontan fällt mir zu dieser Wortwahl Häuserbesetzung oder militärische Besetzung bestimmter Gebiete ein. Eine eher martialische Wortwahl für mein Empfinden. Gibt es bei Dir ein narratives also ein erzählerischer Anliegen, oder haben wir es zu tun mit einer Politischen Geste?

Politische Idee Sendewille

Die sprichwörtliche Interaktion Im Radio wurde ja schon von Brecht beschworen, das Internet hat auf erstaunliche effiziente Weise Brechts Forderungen erfüllt, zieht das Radio nach? Oder zieht es sogar vor? „Soll die Interaktion geliegen muss der Hörer also aus der Hörerpostion heraustreten und sich zur Macherposition bewegen“, d.h. es wird Strecke zurückgelegt, sicher auch hier in den kommenden Tagen im Media Space Stuttgart, spielt der zuürckgelegte Raum in deinen Installationen, du Sack, eine Rolle?

Raumtopologie,

Ok, wo immer Sie uns hören können, das sind die Detemporalen Schweifen aus dem Künstlerhaus Stuttgart, bei uns ist der Chefdramaturg des verschweiften Wortes Sven Mann. Wille und Raum scheinen wichtige Elemente in deiner Theorie über das kommende Wort zu sein, vielleicht kannst du nochmal für unsere Zuhörer hier im Künstlerhaus und vielleicht auch draussen an den Autoradios etwas sagen zur Art der Vermittlung des Gegenwärtigen Kontentangebotes?

Aufmersamkeit Art der Vermittlung Medium

Nochmals die These Sven Manns: Das Wort Kommt Es schien mir das die Frage Eingangs etwas untergegangen war, welche Sprachformen bestimmt zur Zeit die „Kontentlandschaft“.

T Gut aber welche Bewegungen sind innerhalb der Sprach/Kontentlandschaft möglich?


Mit anderen Worten, Sven würdest du behaupten der Kontent versackt im Senderaum?

S Der Kontent versandet den Senderaum.

T Schleifenfrei oder als Wortverziehung?

S Vermutlich.

T Anschweifend!?

S Ich denke problemlos...

T Also als aestehtische Radikale.

S Na Ja , man könnte sagen das Wort erfährt eine europoäisierte Verfassungsrelevanz

T Als Freiwort...

S Beiläufig, ja, aber nicht nur

T Was dann? Da kling die französischen Revolution durch..,

S Als feldhafte Sende, -eine art globalisiertes Schwarmverhalten im Sprachraum

T Gleichschaltungstendenzen?

SV Nicht wirklich, unter der Oberfläche, -dem Sprachäestetisdchen Zuckerguss wenn man so möchte- bedient sich der Kontent einer musikalisierten Form, eine Art dritte Trägerfrequenz.

T Eine Art sheldraksche Religionsvariable?

SV Auf das Wort bezogen ganz sicher. Als ausgesendetes Wort bestimmt es ja unsere Realitätskontexte, es benennt die Dinge. Entziehen wir die Dinge ihrer Benennung haben wir es mit einem initial zu beschreibenden Feld neuer Realitäten zu tun. Das leisten im Moment weder Nachrichtensender noch Podcasts, abgesehen von der Ausnahmefall. -Zumindest was ich bisher gehört habe.

T “Das Wort kommt“ -also nicht nur eine wissenschaftliche These sonder im Prinzip eine semispirituelles Dogma. In diesem Sinne hoffe ich dass ihr heute Abend hier im Media Space Stuttgart Svens Ausführungen ins Ohr hebt. Die Wortverschalung hält den Kontentverschleiss in der Arena –aber- sicher nicht für immer. Letzlich müssen wir damit rechnen, dass das Spektakel unsere Aufmerksamkeit absolviert. Schlechte Musik, langweilige Sendungen. Impulsfreie Zonen? Neubeschreibung ist angesagt. Ihr hört die Detemporalen Schweifen auf den Sendesäcken 1-11. Zu Gast heute der 3-fache Vater und Künstler Sven Mann.

Radikale Äesthetik der Wortform löst die Verschalung des Kontentverschleiss, wie wir von Sven Mann erfahren konnten,




Sprachfrequenz, Sendefrequenz Kontentsack, Frequennz Kontentmonopol Zurückgerückter Raum Vorgerücker Raum Wortästhetik

Verschalung an der wir uns langlaben

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