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Protest EU-Finanzierung der Vogelgrippebekämpfung

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Anlaß

Finanzhilfe der EU an Drittländer zur Bekämpfung der Vogelgrippe

s. a.: [1]

Empfänger

Empfänger: info@bmg.bund.de, eu-de-kommission@cec.eu.int, eu-de-muenchen@cec.eu.int, eu-de-bonn@cec.eu.int

Kopie an: kflorenz@europarl.eu.int, hbreyer@europarl.eu.int, info@glante.de, cklass@europarl.eu.int, hkrahmer@europarl.eu.int, Peter-Liese@t-online.de, drothbehrendt@europarl.eu.int, hschnellhardt@europarl.eu.int, doculmer@aol.com, aweisgerber@europarl.eu.int, rharms@europarl.eu.int, jhaug@europarl.eu.int, kfhoppenstedt@europarl.eu.int, kjoens@europarl.eu.int, rsommer@europarl.eu.int, ustockmann@europarl.eu.int, redaktion@stimme.de


Protestbrief vom 31.01.2006

Sehr geehrte Frau Ministerin Ulla Schmidt, meine Damen und Herren,

ich möchte mich hiermit meinen Mitbürgern in der EU und anderer kritischer Stimmen in ihrem Aufruf und Protest an Sie anschliessen, was die Art und Weise der von der EU mittlerweile massiv finanziell unterstützten Tier-seuchenbekämpfung in Drittländern angeht.

Es kann nicht sein, dass mit diesen Geldern ein unzivilisiertes und in diesem Umfang ungerechtfertigtes (weil Resultat ignoranter Panikmache) Massenmorden finanziert und unterstützt wird, das allen Tierschutzregelungen der EU und in der Tat internationaler Standards Hohn lacht.

Der Vogelgrippe ist durch diese Blutopfer nicht beizukommen. Verschleppt wird das Virus nicht durch Tiere, sondern durch die Unvernunft und die Ignoranz von Menschen. Schliesslich sind es ja gerade die katastrophalen hygienischen Zustände und der unglaubliche Umgang mit Tieren in asiatischen Ländern, allen voran China, denen wir dies zu verdanken haben. Nie den geschundenen Kreaturen selbst, die nur immer und immer wieder, mehr als es je ein Mensch sein kann, die Opfer sind. Siehe den BSE-skandal vor einigen Jahren.

Dies noch zusätzlich dadurch zu verschlimmern, indem man wahllos und grausamst Millionen von Tieren lebendig begräbt oder verbrennt ist nicht etwas das ich als Bürger der EU mitfinanzieren möchte ! Allein weil ich es ethisch und moralisch garnicht tragen kann ..

Das Thema Tierschutz muss endlich auch bei Katastrophen voll integriert werden, z.B. in die Aktivitäten von WHO, FAO, Rotes Kreuz, Ärzte ohne Grenzen etc. Suchhunde "dürfen" überall mithelfen - die lokal betroffenen Tiere (im Fall der Vogelgrippe Millionen! von Individuen) bleiben hingegen völlig ausser Acht, es sei denn, private Tierschutzorganisationen schaffen es, auch in diesen Fällen einzuschreiten - das ist aber ein Tropfen auf den heissen Stein. Hier sind die Staaten und internationalen Organisationen gefordert! Welch ein zivilisatorisches Vorbild könnten wir abgeben und betroffenen Menschen und Tieren wirkungsvoll helfen ?

Wirtschaftliche Interessen sind der Grund für sozialen Abbau, Umweltzerstörung und die totale Verrohung der Gesellschaft im Hinblick auf einen moralischen und ethischen Umgang miteinander und anderen Lebewesen. Dabei muss das alles garnicht sein .. denn es geht auch anders - ohne wirtschaftliche Einbussen.

Hier werden ungeheure Potentiale verschenkt und unglaubliches billigend in Kauf genommen - wie diese derzeit stattfindenden Hexenjagden.

Ich bitte Sie dringenst um Informationen wie die EU gedenkt hier weiter vorzugehen, und um sofortige Unterbindung der derzeit herrschenden Zustände.


Mit freundlichen Grüßen, ....



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